Riegger, 3/26

Abstract: Der Beitrag beleuchtet die wachsende Bedeutung des Hitzeschutzes an Schulen im

Kontext des Klimawandels und steigender Temperaturen in Mitteleuropa. Schulen tragen eine

besondere Verantwortung für die Gesundheit von Kindern, die gegenüber Hitze besonders

vulnerabel sind. Ein wirksamer Hitzeschutz erfordert ein integratives Konzept aus baulichen,

organisatorischen und pädagogischen Maßnahmen sowie klaren rechtlichen

Rahmenbedingungen. Temperaturgrenzwerte und Monitoring bilden die Grundlage für

abgestufte Reaktionen im Schulalltag. Bauliche Ansätze wie Sonnenschutz, Begrünung und

natürliche Belüftung verbessern das Innen- und Außenklima nachhaltig. Ergänzend fördern

Schulhofgestaltung und partizipative Projekte wie Pavillons oder Klimaschutzbeete das

Mikroklima und die Umweltbildung. Arbeitsrechtliche Vorgaben verpflichten Schulträger zu

präventiven Maßnahmen und angemessenen Arbeitsbedingungen. Insgesamt wird Hitzeschutz

als langfristige Querschnittsaufgabe der Schul- und Stadtentwicklung definiert.

Keywords (8):

Hitzeschutzmaßnahmen, TOP-Modell, Klimawandel, Schulen, Gesundheitsschutz,

Schularchitektur, Schulhof, Unterrichtsorganisation, Schulträger, Praxisbeispiele,

Hitzeschutz-Pavillon, Mikroklima



📄 Hitzeschutz für Schulen und Schulhöfe.pdf