Stephan Riegger: Hitzeschutz an Schulen in Zeiten des Klimawandels. 3/26
Riegger, 3/26
Abstract: Der Beitrag beleuchtet die wachsende Bedeutung des Hitzeschutzes an Schulen im
Kontext des Klimawandels und steigender Temperaturen in Mitteleuropa. Schulen tragen eine
besondere Verantwortung für die Gesundheit von Kindern, die gegenüber Hitze besonders
vulnerabel sind. Ein wirksamer Hitzeschutz erfordert ein integratives Konzept aus baulichen,
organisatorischen und pädagogischen Maßnahmen sowie klaren rechtlichen
Rahmenbedingungen. Temperaturgrenzwerte und Monitoring bilden die Grundlage für
abgestufte Reaktionen im Schulalltag. Bauliche Ansätze wie Sonnenschutz, Begrünung und
natürliche Belüftung verbessern das Innen- und Außenklima nachhaltig. Ergänzend fördern
Schulhofgestaltung und partizipative Projekte wie Pavillons oder Klimaschutzbeete das
Mikroklima und die Umweltbildung. Arbeitsrechtliche Vorgaben verpflichten Schulträger zu
präventiven Maßnahmen und angemessenen Arbeitsbedingungen. Insgesamt wird Hitzeschutz
als langfristige Querschnittsaufgabe der Schul- und Stadtentwicklung definiert.
Keywords (8):
Hitzeschutzmaßnahmen, TOP-Modell, Klimawandel, Schulen, Gesundheitsschutz,
Schularchitektur, Schulhof, Unterrichtsorganisation, Schulträger, Praxisbeispiele,
Hitzeschutz-Pavillon, Mikroklima